Kasteel Rechteren: Staunen erlaubt

Auf dem Weg zwischen Dalfsen und Ommen kann man es schon von weitem sehen: Mitten in der Idylle der Overijssel thront Kasteel Rechteren auf einer Insel. Umgeben vom Wasser eines Nebenarms der Vechte – und nur über eine steinerne Brücke erreichbar – ist das Schloss ein echter Blickfang.  

Schloss Rechteren

Kasteel Rechteren schaut auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Jahr 1190 wurde es erstmal erwähnt. Seine wechselnden hochherrschaftlichen Besitzer ließen es in der Folgezeit etliche Male um- und ausbauen. An Breite und Höhe wurde dabei nicht gespart. Im Gegenteil: Ein 33 Meter hoher Schlossturm, prunkvolle Giebeldächer und zwei imposante Flügel machen Kasteel Rechteren zu einem wahren Prachtbau. Das fällt selbst vom gegenüberliegenden Ufer aus auf. Was der Betrachter aus der Ferne aber wohl kaum ahnt: An einigen Stellen sind die Schlosswände sogar über einen Meter dick!  

Kasteel Rechteren: Hier spukt's wohl

Insgesamt befinden sich im Kasteel Rechteren rund 40 Zimmer und Säle. Ein Raum – so munkelt man – wird jedoch nie betreten, denn hier soll ein Schlossgespenst sein Unwesen treiben. Der Legende nach wurde im Spukzimmer vor vielen Hundert Jahren ein Jäger eingeschlossen, der Bekanntschaft mit einem tollwütigen Hund gemacht hatte. Vielleicht ist es deshalb gar nicht so schlimm, dass Passanten das Gebäude nur von außen betrachten dürfen.  

Auch der Schlossgarten im Barock-Stil ist privat. Übersehen kann man die eindrucksvolle Parkanlage jedoch kaum, denn sie wurde auf dem höchsten Teil der Insel angelegt, damit eventuelle Hochwasser keinen Schaden anrichten können. Dicht bewachsene Rosensträucher, saftig grüne Hecken und farbenfrohe Rhododendren vermitteln einen blühenden Eindruck fürstlicher Gartenbaukunst vergangener Jahrhunderte.

Betreten Verboten und trotzdem einen Spaziergang wert: Kasteel Rechteren ist für Kulturfreunde auch aus der Ferne ein Vergnügen.    

 
loading Sie werden weitergeleitet zu den Seiten von booking.com!