Hansestadt Hasselt: Lichtstadt des Nordens

Hansestadt Hasselt

Egal, wie Sie sich nach Hasselt begeben - per Fahrrad, zu Fuß, per Auto oder über den Wasserweg - auf jeden Fall springen Ihnen schon aus der Ferne die Türme der Grote oder Sint Stephanuskerk ins Auge. Es ist nicht der einzige Blickfang in der Hansestadt am Zwartewater. Die reiche Geschichte der Stadt hat deutliche Spuren hinterlassen. Das geschützte Zentrum ist eigentlich ein einziges, großes, prächtig erhaltenes Denkmal mit schönen Brücken, stilvollen Grachtenbauten und historischen Giebeln. Gründe genug für einen Streifzug durch Hasselt. 

Hasselt war ein wichtiges agrarisches Zentrum für die Umgebung. Von großer Bedeutung waren Butter und Heuhandel, was sich im Rahmen des traditionellen Euifeest (Heufestes) Mitte August noch heute widerspiegelt. Straßen und Grachten werden hierzu festlich beleuchtet und ziehen Gäste von Nah und Fern an. Diesen Festen verdankt Hassel den Beinamen „Lichtstadt des Nordens“. Mittlerweile sind wir in der Gegenwart angekommen und können uns mit eigenen Augen davon überzeugen, dass Hasselt - ungeachtet aller Höhen und Tiefen - im Laufe der Jahrhunderte zu einer attraktiven Stadt herangewachsen ist, die vor allem bei Radfahrern beliebt ist. 

Unterkunftsangebote rund um Hansestadt Hasselt

Die Innenstadt ist übersichtlich und charmant. Dank der Restbestände der Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert ist der Stadtpark heute ein herrlicher Erholungsort, an dem sich schnell mal ein Pause von der Alltagshektik einlegen lässt. Schlendern Sie gemütlich an den Grachten entlang, über die Brücken und durch die Gassen und unternehmen Sie einen Abstecher in die Grote oder Sint Stephanuskerk. Auf der prächtigen Rudolf Knol–Orgel haben schon viele berühmte niederländische Komponisten ihre Kunst zu Gehör gebracht.

Impressionen aus die Hansestädte

Hansestadt Hasselt

 

Versäumen Sie nicht, das einstige Rathaus auf dem Markt zu besuchen. Dieses spätgotische Gebäude aus dem 15./16. Jahrhundert wurde 1998 einer umfangreichen Restauration unterzogen und ist nun Sitz des VVV. Gleichzeitig ist es auch ein Besucherzentrum, in dem sich eine Sammlung von Gemälden und alten Waffen befindet, darunter die weltgrößte Kollektion von Hakenbüchsen. Das Tor Vispoort aus dem 14. Jahrhundert wird auch Waterpoort genannt. Diese Doppelbezeichnung hat mit dem Zugang zum Wasser und der Fischauktion zu tun. 1521 versuchten die Zwoller, über dieses Tor nach Hasselt einzudringen. Vergebens!

Eine Sehenswürdigkeit, auf die Sie nicht verzichten sollten, sind die Kalköfen an der Buitengracht. Schon um 1500 befand sich an dieser Stelle eine Muschelkalkbrennerei. 1990 kam mit dem Erlöschen des letzten Ofens für diesen Betriebszweig das Ende. Die Öfen wurden mittlerweile restauriert, um das industrielle Erbe für die Nachwelt zu bewahren. Heute können Sie hier eine Ausstellung über die Geschichte des Komplexes besichtigen. 

 
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